Zeugnisse

Wenn Sie auf dieser Zeugnisseite sind, dann sicher deshalb, weil Sie von den Glaubenserfahrungen anderer Christen hören möchten.

Wenn Sie ICCC-Mitglied sind und gerne mitteilen möchten, wie Gott auf übernatürliche Weise in Ihrem Leben, Ihrer Familie, Ihrem Unternehmen, bei Ihren Mitarbeitern, Kunden oder Lieferanten eingegriffen hat, dann würden wir dieses Zeugnis sehr gerne veröffentlichen, damit andere Menschen in ihrem Glauben und im Gebet ermutigt und gestärkt werden. Haben Sie keine Angst davor, dass Ihr Zeugnis überheblich oder Stolz klingen könnte; denn die Bibel fordert uns auf, Zeugnis zu geben. (Bitte schreiben Sie Ihr Zeugnis in das Online-Formular am Ende dieser Seite).

Wir glauben, dass Zeugnisse, die Gott die Ehre geben, unerlässlich sind. In der Realität des Alltags erkennt die Welt, dass wir anders sind. Gemäss Maleachi 3 hat Gott eine wunderbare Verheissung für uns: Eines Tages werden wir den Unterschied sehen zwischen denen, die Gott dienen, und denen, die Ihm nicht dienen.

Mein Leben begann wie auf einer Achterbahn. Meine Mutter brachte mich in einem Spital in Halifax, Neuschottland, zur Welt – 1242 km von ihrem Zuhause in Montreal entfernt. Sie war verheiratet, doch ihr Ehemann war nicht mein Vater. Gleich nach der Geburt hat sie mich im Spital zurückgelassen, und ich wurde zum Mündel des Staates, der mich in einer Pflegefamilie platzierte, wo ich mit sechs «Brüdern und Schwestern» aufwuchs. Als Dreijährige wurde ich wortwörtlich aus dieser liebevollen Familie herausgerissen, um von einem Schweizer Ehepaar adoptiert zu werden, das mich jahrelang sowohl physisch als auch psychisch missbrauchte.

Als Erwachsene startete ich in der Geschäftswelt der Kommunikation, des Marketings und der Entwicklung. Kurz vor der Geburt meines ersten Sohnes, im Jahr 1997, beschloss ich tief in meinem Herzen, dass mir die Familie weit wichtiger war als eine Karriere (nebst der Tatsache, dass ich nicht gerade dort war, wo ich das Gefühl hatte, dafür vorgesehen zu sein). Zuerst verringerte ich meine Arbeitszeit auf 60, dann auf 50 Prozent. Während dieser Zeit erlitt ich viermal nacheinander eine Sepsis (schlimme Blutvergiftung); viele Leute sterben nach nur einer solchen Infektion. Gerade als ich mich davon erholte und zurück an meinem Arbeitsplatz war, kam ich eines Nachmittags nach Hause und fand meine 8 Monate alte Tochter mit einem gebrochenen Oberschenkelknochen vor. Wie das geschehen konnte, bleibt bis heute ein Rätsel. Entweder muss das Baby von einer Höhe von 1,8 Meter oder höher heruntergefallen sein oder jemand hatte dies mit Absicht getan. Das Au-Pair-Mädchen, das sich um die Kinder kümmerte, gab zu diesem Vorfall unterschiedliche Erklärungen ab.

Während meine Kinder heranwuchsen, brauchte ich eine Stelle, die mir erlaubte, so viel Zeit wie möglich mit ihnen zu verbringen. Ihre Lernschwäche machte die Schule zu einem schwierigen Ort für sie. In der Zwischenzeit hatte mich meine Vergangenheit wieder eingeholt, und ich konnte die extrem manipulative Art meines Mannes nicht länger ertragen. Ich fühlte, wie mich die Depression langsam vereinnahmte und schrie in klaren Worten bei meinen Freunden und meinem Mann um Hilfe, doch ich blieb allein zurück; denn sie antworteten nur: «Mach dir keine Sorgen, du bist stark!» Natürlich war ich das in den Augen der Welt; ich war früher eine Spitzensportlerin gewesen und hatte einige gute Ergebnisse erzielt. Nach meinem Kampf gegen die Depression, übergab ich mein Leben Jesus.

Auch als Christin erlitt ich in eine neue, schwere Depression. Ich habe versucht, mir mein Leben zu nehmen, aber Gott hatte einen anderen Plan für mich; an diesem Tag schickte er Engel, um mich zu retten.

Gott folgend versuchten wir, ihm gehorsam zu sein, und siedelten im Jahr 2007 nach Quebec über. Meine Ehe endete mit einer Scheidung, und ich drückte erneut die Schulbank, um ein Diplom im Einkaufsmanagement zu erhalten. Entgegen aller Schwierigkeiten, eine Stelle zu finden, hatte ich den starken Eindruck, dass Gott mich in die Geschäftswelt berufen und in die Schweiz zurückholen wollte. Er bestätigte mir dies am 3. Dezember 2010, lediglich einige Tage nachdem ich die 13-monatige Vollzeitschule zur Einkaufsmanagerin beendet hatte. Ich packte die Koffer. Am 30. Dezember waren meine zwei Kinder und ich zurück in der Schweizer Heimat.

Im Oktober 2012 ging ich zu einer ICCC-Konferenz nach Freiburg. Eigentlich richtete sich die Einladung an die Männer meiner Kirche, aber ich fühlte regelrecht, dass sie auch für mich galt. So meldete ich mich in letzter Minute an und traf dort zum ersten Mal Michel Koegler. Etwas in seinem Verhalten liess mich denken: «Nein, bitte, nicht wieder so ein Typ!» Doch im Grunde genommen war ich das Problem: Männer in Führungspositionen schüchterten mich ein, da solche Männer mich schon oft unterdrückt hatten. Das nächste Jahr verbrachte ich sehr nahe bei Jesus. Ich war ein ganzes Jahr lang arbeitslos und verbrachte täglich mehrere Stunden mit Gott. Ich war durstig und hungrig. Der Heilige Geist führte mich im Gebet und befreite mich von zahlreichen Festungen in meinem Leben. Ich traf mich regelmässig mit Michel an den Sitzungen von ICCC-FR, und es zeigte sich, dass er kein «grosser böser Wolf» war. Im Gegenteil, er gab mir viel Raum, um mich so zu zeigen, wie ich bin. Ich sehe ihn heute als meinen Mentor. Er forderte mich sowohl als Tochter in Christus als auch als Geschäftsfrau heraus. Als er für mich betete, riss er dabei in Jesu Namen weitere Festungen herunter. Heute weiss ich, dass meine Berufung bei meinem Arbeitsplatz und bei der ICCC liegt.

CM
Bulle, Schweiz

Zeugnis TWL Seminar

Am Abend unserer Rückkehr vom TWL-Seminar haben sich meine Frau und ich noch hingesetzt und uns rückblickend über das Seminar unterhalten. Dabei sind wir auf ein persönliches Ehe-Thema gekommen, bei dem wir uns schon vor langem gegenseitig verletzt hatten. Wir fingen an zu streiten. Manchmal streiten wir uns bei solchen Gelegenheiten wirklich intensiv!

Ich sagte dann: „Bevor wir jetzt weiter reden, lass uns beten.“ In Übereinstimmung haben wir unsere Gedanken und Gefühle unter die Herrschaft Jesu gestellt. Im nächsten Moment haben wir die Situation mit völlig anderen Augen gesehen und uns gegenseitig ganz herzlich unsere Liebe und Anerkennung ausgesprochen.

Ich glaube, das war nur möglich, durch das Gebet und die Freisetzung, die wir im Laufe des TWL Seminars erlebt haben.

Und das war noch nicht alles:
Ohne es besonders geplant zu haben, habe ich wenig später angefangen, Mächte der Zauberei zu binden und Flüche zu brechen, die in der letzten Zeit durch übles Reden über uns ausgesprochen wurden.

Gemeinsam mit meiner Frau habe ich mein Geschäft, mit allem was ich bin und habe, Gott übergeben, mich erneut ganz unter die Herrschaft Jesu und die Führung des Heiligen Geistes gestellt und mich von jeglicher Versorgung Satans abgeschnitten! In Nichts soll zukünftig unsere Versorgung von Satan und seinem Reich kommen, sondern in Allem möchten wir von der Versorgung Gottes abhängig sein.

Heute Morgen habe ich mich im Gebet im Reich Gottes gesehen: In einer weiten, sonnigen und lichten Landschaft; in Freude, Leichtigkeit, tanzend die Arme ausgebreitet und in die Weite laufend; sich in Sicherheit und unter liebenden, fürsorglichen Augen wissend. Das ist wirklich neu für mich. Gott möge das junge Pflänzchen schützen.

Mit diesen Zeilen möchte ich Zeugnis geben von all der Hilfe, die ich von der ICCC erhalten habe.
Ich bin Pastor und Missionar und seit mehreren Jahren Mitglied der ICCC-Gruppe Berner Jura. Doch das ist nicht alles. Die Gruppe hat sich die Arbeit, die ich in verschiedenen Bereichen mache, zu Herzen genommen und mich darin tatkräftig unterstützt.

1/ In den Jahren 2003-2004 musste ich zwei Grundstücke in Luanda (der Hauptstadt von Angola) kaufen. Zu einem der beiden gehörte ein Haus, das Strassenkindern einen stabilen und dauerhaften Zufluchtsort bieten und als Kirchengebäude dienen sollte. Die für den Landkauf benötigten SFr. 10‘000.- wurden mir zinslos von ICCC-Mitgliedern geliehen. Das Darlehen wurde inzwischen zurückbezahlt; ausser den letzten Sfr. 1‘050., die mir von den Brüdern als Geschenk erlassen wurden.

2/ Ein ganzes Jahr lang hat die ICCC-Gruppe Berner Jura einen Kindergarten in der Kirche in General Güemes (Nordargentinien, Provinz Salta) monatlich mit SFr. 150.- unterstützt. Dieser Kindergarten wurde von den Missionaren Claire und Fabian Cerna (sie werden zum Teil von meiner Kirche „La Croisée“ in Neuenburg unterstützt) in einer Kirche eröffnet, bei deren Bau wir mitgeholfen haben.

3/Die Lehrseminare, die ich innerhalb der ICCC-Gruppe Berner Jura gehalten habe, wurden mir immer sehr korrekt entschädigt.

4/Kürzlich hat mir die ICCC-Gruppe Berner Jura (sowohl die Gruppe als auch ein Einzelmitglied) mit einer Spende von SFr. 3‘000.- geholfen, in einem Dorf an der Elfenbeinküste, einen Brunnen zu graben, welcher zur Bewässerung der Landwirtschaft benötigt wird. In diesem Dorf hat „La Croisée“ mit einem kleinen Unterstützungsteam ein Alphabetisierungs- und Ausbildungszentrum für Prediger in der Niaboa-Sprache gebaut. Ich werde demnächst dorthin reisen. Im gleichen Zusammenhang hat mir die ICCC Schweiz die Hälfte der Kollekte eines Konferenztages gespendet.

Vielleicht habe ich sogar noch etwas vergessen. Aber ich möchte mit meinem Zeugnis auf jeden Fall meine grosse Dankbarkeit ausdrücken!

DD

Vor 24 Jahren wurde ich Christ. Damals war ich Vertriebsmanager und erzielte die besten Ergebnisse der Gruppe.
Ich war verantwortlich für die wichtigste Abteilung der Gruppe und unter meiner Führung standen über 300 Mitarbeitende, inklusive Agenturleiter in der Schweiz und in Deutschland.
Der Umsatz war grossartig, ich verdiente sehr gut, mein Büro lag in der Stadtmitte und mir mangelte es an nichts. Wir gingen dreimal im Jahr in die Ferien, hatten ein Haus und ein schickes Auto, waren anerkannt und bei guter Gesundheit. Ich war viel auf Geschäftsreisen, ass in noblen Restaurants. Kurzum, wir hatten alles, was man sich wünschen kann.

Eines Tages besuchten uns die Besitzer des Hauses, in dem wir wohnten. Wir sprachen über den Glauben und kurze Zeit später beschlossen meine Frau und ich, von neuem geboren zu werden; d.h. den Rest unseres Lebens Jesus Christus zu weihen.
Das war der Beginn eines spannenden Abenteuers, das heute noch weitergeht und über die Jahre immer besser wird.
In der Firma wurden die Super-Geschäfte jedoch immer weniger super und der Abstieg war brutal. Die ganze Gruppe ging Konkurs. Ich verlor meinen Traumjob und fand mich als Jung-Bekehrter, ohne geistliche Erfahrung, in der Geschäftswelt wieder.

Rasch stellte ich mir die Fragen:
-Wie kann ich Christus in der Geschäftswelt sichtbar machen?
-Was ist Gottes Plan für mein Leben? Geschäftswelt oder Pfarrer?

Ein Bibelvers prägte sich in meinem Geist ein: «Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles hinzugefügt werden.»
Einfach zu lesen, aber wie machen? Was ist das Reich Gottes? Rückblickend denke ich, dass Gott mit meinen alten Überzeugungen überhaupt nichts anfangen konnte und die Abbrucharbeit meiner falschen Grundsätze begonnen hatte. Ich realisierte, dass ich mein Denken erneuern musste, und das Werk der Busse geschah Schritt für Schritt.
Eines Tages hörte ich von der ICCC und wollte wissen, worum es sich dabei handelt. Ich ging zu einer internationalen ICCC-Konferenz in Russland, bei der ich vor 18 Jahren entdeckte, dass Gott heute noch spricht; dass er Geschäftsmänner und -frauen liebt und dass er zur Geschäftswelt sprechen will.
Ich erhielt Lehre über ein transformiertes Berufsleben (TWL-Serien „Transformed Working Life“) und die setzte einen Prozess in Gang, der meine Sichtweise der Wirtschaft und der Welt veränderte.
Heute kann ich bezeugen, dass Gott Business, die Wirtschaft, den Handel liebt, und dass es einen Weg gibt, Gott in der Geschäftswelt gemäss Seinem Wort zu dienen.

Nach mehr als 20 Jahren der Nachfolge haben wir Gottes Treue in allen Bereichen unseres Lebens erlebt. Wir (meine Familie und ich) haben in unserem Unternehmen, unseren Beziehungen und unseren Finanzen viele Wunder erlebt. Wir werden weiterhin treu mit dem gehen, der alles gegeben hat, damit wir von Seiner überströmenden Gnade profitieren können. Ihm gebührt alle Ehre!

Lieber Michel, 
dir und deinem ganzen Team möchte ich herzlich danken. Danke für eure Hingabe und euren tollen Einsatz. Ihr habt gezeigt, dass JESUS euer Leben ist und SEINE Liebe in euch wirksam wurde. Die Organisation war vorbildlich und Erstklassik. Die Bitte unseres HERRN an uns, dass wir Exzellent arbeiten sollen, habt ihr gezeigt. Ihr seid ein Vorbild und eure Hingabe begeisterte mich sehr. 
 
Danke – danke – danke für alles was ihr uns als Teilnehmer geschenkt habt. Der HERR unser mächtiger Gott hat gezeigt, dass Einheit im Leib Christi und vor allem bei uns in der ICCC einer der Schlüssel ist, der dazu führt, dass SEINE Liebe zu den Menschen kommt. 
 
Danke an euch alle. 
Gebe diese Mail gerne an alle Personen weiter, die uns gedient hatten. 
 
Liebe Grüße
Herzliche Segensgrüße
ICCC Deutschland e.V. 
Mitglied der Vereinsleitung